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Online verfügbar ab Februar 2021

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Editorial

#OrganspendeausweisInside

Ach ja – und wir sind zehn Jahre alt! 

Sicherlich haben Sie die heftigen Diskussionen um den Organspendeausweis mitbekommen. Die einen fordern vehement, dass jeder Deutsche automatisch per Gesetz zum Spender werden soll und sich aktiv dagegen wehren muss. Die anderen sagen, damit würde sich der Staat praktisch zum Verfüger über den eigenen Körper nach dem Tod machen und wir „schulden“ der Gemeinschaft nicht automatisch unsere Organe. In diese Diskussion wollen wir explizit nicht einsteigen. Aber: Im Netz häufen sich die Stimmen vieler, die gerne Organe spenden würden, aber nicht wissen, wie sie an einen Ausweis kommen, oder denen der letzte Stups fehlt, aktiv zu werden. Andere berichten, dass die Webseiten nicht richtig funktionieren und der gewillte Spender gar nicht so leicht an einen Ausweis komme. Dieses Problem wollen wir in unserer Ausgabe 60 lösen helfen. Sie finden im Heft einen ganz offiziellen Organspendeausweis. Sie müssen ihn nur herausnehmen, ausfüllen, unterschreiben und bei sich führen. So einfach ist das. Falls Sie den Ausweis selbst nicht nutzen möchten, geben Sie ihn einfach ein einen Menschen, der Ihnen nahesteht und von dem Sie wissen, dass er bereit für Organspenden wäre. Wir haben uns gedacht, hier kann das gute alte Print durch die physische Verbreitung wirklich helfen. Man kann damit ganz einfach solche Ausweise unter die Willigen bringen. Und wenn Sie diese Aktion gut finden, schreiben Sie doch Ihre (anderen) Lieblingszeitschriften via Social Media an und bitten Sie darum, es uns nachzumachen. Wir haben vergleichsweise nur einen relativ kleinen Reach. Wenn es gelingt, einige der „Großen“ zu überzeugen, wäre das wirklich eine gute Sache und könnte künftig viele Menschenleben retten. Nutzen Sie den Hashtag #OrganspendeausweisInside – vielleicht können wir gemeinsam etwas Gutes lostreten? Lassen Sie sich nicht wegen der Einlegekosten abwimmeln. Wir tragen das auch aus unserer eigenen Tasche. So was geht – wenn man will.