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Glossar


Rapid-User-Tests

Rapid-User-Tests – ein Produkt der Userlutions UG aus Berlin. Über diesen Dienst können Website-Betreiber einen Usability-Test mit Aufgaben und Fragen erstellen, die dann von Besuchern gelöst und beantwortet werden. 

Real-Time-Bidding (RTB)

Real-Time-Bidding (RTB) – Verfahren, bei dem Werbeplätze auf Websites in Echtzeit automatisiert versteigert werden. Dabei wird für das Ausspielen einer Werbeanzeige ein Gebot abgegeben. Das Werbemittel des Höchstbietenden erhält den Zuschlag und wird ausgeliefert. Dieser Prozess beginnt bei jedem Seitenaufruf von Neuem, denn während der Ladezeit wird die Werbefläche erneut versteigert. 

Reconsideration Request

Antrag bei einer Suchmaschine auf Neuprüfung der Domain, nachdem eine Strafe (->Penalty) verhängt wurde. Bei Google kann dies in den Webmaster-Tools unter „Erneute Überprüfung der Website“ beantragt werden (www.google.com/webmasters/tools/reconsideration). Dazu muss man allerdings vorher als Webmaster für diese Domain in einem automatischen Verfahren akkreditiert worden sein.

 

Mehr dazu unter www.google.com/webmasters/tools.

Referral-Traffic

Besucher, die über Verweise von anderen Seiten zu der betrachteten Seite gelangt sind. Ein „Referral“ ist somit eine über einen Link verweisende Webseite bzw. Webadresse.

Referrer

Klickt man auf einer Webseite auf einen Link, wird die Adresse dieser Webseite dem Webserver der jetzt als nächstes aufgerufenen Seite mitgeteilt. Der Referrer ist also praktisch die Herkunftsadresse eines Seitenbesuchs. Da dies auch domainübergreifend funktioniert, weiß ein Seitenbetreiber durch spezielle Tools (z. B. Google Analytics, etracker u. a.) exakt, woher die Besucher kommen. Seitenaufrufe ohne Referrerangabe entstehen z. B., wenn der Browser geöffnet wird und ein Internetadresse direkt eingetippt wird (sog. Direktaufruf, ohne Link).

Reichweite

Anteil der Zielpersonen, die durch ein Werbemittel erreicht werden.

rel=author

siehe Authorship

Responsive Design

Responsive Design alternativ auch Responsive Webdesign – technischer und gestalterischer Ansatz, ein auf das Endgerät „reagierendes“ Erscheinungsbild einer Website zu realisieren. Der optische Aufbau einer „responsiven Website“ ist also vom Endgerät abhängig, mit dem die Website betrachtet wird. Je nach Größe des Bildschirms verändert sich die Anordnung und Darstellung einzelner Elemente. 

REST API

Representational State Transfer bezeichnet ein Programmierparadigma für Webanwendungen. Ein Application Programming Interface ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird.

Retargeting

Eine Werbeform im Web, bei dem der Rechner des Besuchers einer Webseite (in der Regel über ein Cookie) markiert wird. Anschließend kann man ihm auf anderen Seiten gezielt Werbung anzeigen. So ist es möglich, z. B. nach einem Besuch in einem Onlineshop, allen Besuchern, die am Ende doch nichts gekauft haben, auf anderen Websites, wie z. B. Nachrichtensites, passende Werbetexte auszuspielen, weil man sein Interesse kennt. Im Werbeprogramm AdWords von Google wirde diese Werbeform "Remarketing" genannt. Generell ist diese Art der "Wiedererkennungswerbung" nicht ganz unproblematisch, wenn sie zu intensiv genutzt wird, weil sich die Surfer von einer speziellen Werbung durchaus verfolgt fühlen können und Reaktanz entsteht. Dieser Effekt wird häufig auch als "Zalando Effekt" bezeichnet.

Return-On-Advertising-Spending (ROAS)

Return-On-Advertising-Spending (ROAS) – diese Kennzahl berechnet die Rentabilität einer bestimmten Werbemaßnahme oder einer einzelnen Werbeanzeige. Somit ist ROAS der Return-On-Investment für eine spezifische Maßnahme. Zur Ermittlung teilt man die mit der Werbeanzeige erzielten Einnahmen durch die dafür aufgewendeten Ausgaben. Gibt man für eine Anzeige € 1.000.- aus und erzielt damit einen Gewinn von € 1.500.- liegt der ROAS bei 1,5 bzw. 150 %. 

Retweet

Das Weitersenden eines Beitrages (Tweet) eines anderen Twitterers über den eigenen Account. Die Abkürzung „Pls RT“ am Ende eines Tweets bedeutet „Please Retweet“, also „bitte weitersenden“.

Rich Text Editor

Im Gegensatz zum normalen Notepad unter Windows oder einem reinen Texteditor werden beim RTE auch Formatierungen mit erzeugt bzw. übergeben. Für die Erzeugung von Programmiercode ist er in der Regel ungeeignet, weil er den eigentlichen Inhalt durch ebendiese Formatinformationen aufbläht.

Robot, Robots, Bot, Crawler, Spider

Die Analyseprogramme von Suchmaschinen. Sie extrahieren Content, Formatierung, Links und ggf. weitere Kennzeichen eines Dokuments im Web und geben es dann an die Indexierungsprogramme der Suchmaschine weiter. Problematisch kann dabei sein, dass diese Analyseprogramme nicht immer sauber all das erkennen können, was ein Besucher im Browser sieht. Vor allem Skriptcode wird von den Robots in der Regel ignoriert. Ebenso haben einige Robots von Suchmaschinen Probleme damit, wenn Links nicht komplett hinterlegt sind

 (http://www.meinedomain.de/verzeichnis1/uv4/seite.html), 

sondern nur mit sog. relativer Adressierung

(/uv4/seite.html). 

Hier können Fehler passieren, denn das Analyseprogramm muss nun versuchen, aus der „halben“ Adresse die komplette Adresse selbst zusammenzubauen, weil in der Datenbank der Suchmaschine nur komplette URL als Adresse hinterlegt werden können. Eine vollständige Adressierung von Links hat noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Webseiten werden ja gerne mal von unsauber arbeitenden Menschen einfach maschinell kopiert und an anderer Stelle mit ausgegeben. Bei einem einfachen Kopieren von Websiten mit vollständiger Linkadressierung zeigen die Links dann jeweils auf die Originaldomain. Ein verirrter Besucher gelangt dann beim ersten Klick sofort zur Originalquelle. Und Suchmaschinen werten solche Links im besten Fall als „extern“ eingehende Links für die Domain, was für das Ranking vorteilhaft sein kann. Bei relativer Adressierung bleiben Besucher und Suchmaschinen aber auf den „gekaperten“ Inhalten/Seiten hängen, da der entscheidende vordere Teil (der Domainname) ja fehlt!

robots.txt

Eine einfache Textdatei, die auf die erste Ebene (das sog. Root-Verzeichnis) eines Webservers gestellt wird und in der man Verbotsanweisungen für Suchmaschinen-Robots hinterlassen kann.

 

Umfassende Informationen dazu findet man auf www.robotstxt.org oder www.at-web.de/grundlagen/robots-txt.htm

ROI

Return on Investment. Man berechnet mit dieser betriebswirtschaftlichen Kennzahl die Rendite des eingesetzten Kapitals (Gewinn geteilt durch eingesetztes Kapital). Gibt man für eine Maßnahme zur Kundengenerierung € 1.000.- aus und erzielt damit einen Gewinn von € 1.500.- liegt der ROI bei 1,5 bzw. 150 %

Root-Verzeichnis

Die erste Ebene eines Webservers gleich nach der Toplevel Domain, also z. B. dem .de/ oder .com/

RSS-Feed

Siehe „Datenfeed“. Hierbei handelt es sich speziell um einen Datenfeed über Einträge eines Weblogs, der im sogenannten RSS-Format (Really Simple Syndication) vorliegt. Aus einem RSS-Feed kann man gezielt und automatisiert Textbeiträge extrahieren und an anderer Stelle weiterverwenden – sofern die Urheberrechte berücksichtigt werden.

Run-of-Network

Run-of-Network – kurz RON, ist ein von Vermarktern angebotenes Buchungssystem für Online-Werbeanzeigen. Dabei wird die Anzeige des Kunden auf einer Auswahl an themenspezifischen Webseiten veröffentlicht, ohne dass der Kunde eine einzelne Website wählt. Dadurch werden günstigere Anzeigenpreise ermöglicht, da in der vom Vermarkter bespielten Website-Auswahl auch Websites enthalten sein können, bei denen die Werbung für den Besucher weniger relevant ist. Jedoch ist es die Aufgabe des Vermarkters, eine passende Zusammenstellung von Websites für ein Run-of-Network zu treffen.

Run-of-Site (ROS)

Run-of-Site (ROS) – ein ähnliches Buchungssystem wie Run-of-Network, jedoch wird hier eine einzelne Website zur Werbeeinblendung gebucht und keine Auswahl an Websites. Bei Run-of-Site wird lediglich die Anzahl an Einblendungen einer Anzeige geordert. Es erfolgt weder eine Vorgabe zur themen- oder produktrelevanten Einblendung noch zur zeitbezogenen Schaltungsfrequenz.