Website Boosting

Website Boosting
Sinkt Ihr Google Traffic?
Ganz sicher. Wenn nicht, wissen Sie es nur (noch) nicht oder messen vielleicht nicht richtig … Ist das eine schlechte Nachricht? Für viele Website-Betreiber, die bisher mit sogenanntem „informational“ Traffic Geld verdient haben, mit Sicherheit. Böses Google? Ja, diesen Reflex liest und hört man allenthalben in Social Media und auch auf Konferenzen. Google stiehlt uns die Besucher. Ist was wirklich so? Was wir mittlerweile lieber mögen, als uns auf Websites teils aufwendig und umständlich zu informieren, ist, einfach eine KI unserer Wahl zu befragen. Die Ergebnisqualität ist derzeit noch nicht so toll, aber es wird spürbar besser. Und das zeigt, wohin die Reise gehen wird. Nicht Google oder die Anbieter entscheiden, was Nutzer lieber mögen und was sie bevorzugen. Die Nutzer sind es. Wir erinnern uns: Nicht Google hat den KI-Wahn losgetreten (im Gegenteil), sondern OpenAI mit ChatGPT. Google und andere mussten nachziehen, wenn sie nicht künftig in der Versenkung verschwinden wollen. Insofern geht die Zeit, mit Informationen im weitesten Sinne via Website Geld verdienen zu können, wohl langsam dem Ende zu.
Was ist mit allen anderen Website-Betreibern? Dort ist der Gesamt-Traffic trotz des Rückgangs der Klicks von Google oft relativ stabil geblieben. Die Traffic-Ströme verändern sich. Nicht mehr die zehn blauen Links bringen den Hauptteil des Umsatzes, sondern (vermeintlicher) Direct Traffic oder andere Quellen, die aktuell schwer oder gar nicht zu messen sind. Das ergibt auch Sinn. Denn der Bedarf am Einkaufen bleibt ja bestehen. Wir geben nicht weniger Geld aus, weil wir eine KI nutzen. Wir sind nur oft zielgerichteter, in jedem Fall besser informiert. Auch das mag man mit hochgezogenen Augenbrauen nicht gut finden, dass eine Maschine jetzt die Kaufentscheidungen vorbereitet und lenkt und nicht mehr wir selbst. Es ist in jedem Fall bequemer – und alles was bequem ist, mag zumindest die Masse der Menschen.
Wer von den Herstellern und Händlern Probleme bekommen wird, sind diejenigen, die noch immer am Kunden vorbei agieren. Während man das beim Betrachten von Websites und Produkten dort früher nicht mitbekommen hat, beziehen die KIs schon jetzt Kundenkritik aktiv mit ein und warnen proaktiv. Sie bewahren uns vor Fehlkäufen und miesen Produkten oder miesem Service. Auch das ist aktuell noch stark verbesserungswürdig, zeigt aber auch, wohin die Reise hier gehen wird. Kunden übertölpeln, hinters Licht führen, Inkompatibilitäten verschweigen oder Halbfertiges auf den Markt werfen – all das wird schwieriger. Das haben wir schon bei Amazon erlebt. Seit man dort die Produktbewertungen eingeführt hat, ist das für viele der Gradmesser, ob sie kaufen. Wer kauft ein Produkt mit 3,2 Sternen? Niemand, der bei klarem Verstand ist. Natürlich wird das System genau aus diesen Gründen manipuliert – keine Frage. Ebenso bei den Google-Sternen, die man lieber mit spezialisierten Rechtsanwälten wegradiert, statt die wahre Ursache zu beheben. Wird miese Leistung künftig also von den KIs noch viel stärker bestraft werden? Wahrscheinlich schon. Wird man auch hier versuchen, das zu manipulieren? Mit Sicherheit. Das wird aber mit zunehmender Leistung der KIs immer schwieriger werden – zumindest bleibt das zu hoffen.
In diesem Sinn: Versuchen Sie nicht Weltmeister beim Ranking zu werden, sondern beim Service und bei der Produktqualität. Ist leicht gesagt … ja, ich weiß.
- Erstverkaufstag: 11.08.2026
- Autoren: Kim Nadine Adamek, Katja Ahrens, Samuel Attia, Tobias Aubele, Martin Bahr, Britta Behrens, Felix Beilharz, Torsten Beyer, Sarah Brösamle, Stephan Czysch, Raymond Eiber, Beatrice Eiring, Thomas Gleißl, Wolfgang Jung, Fabian Mahnke, Matthäus Michalik, Rebecca Schwarz, Sarah Weitnauer
- Seiten: 100
- Einzelverkauf: ab 13,90 EUR (+ Porto)
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