Welch hilfloses Gefühl es doch sein kann, wenn im Indexierungsbericht der Google-Search-Console-Seiten als „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“ und „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“ auftauchen. Denn bei den beiden „Fehlergruppen“ liegt es an den Google-Systemen, dass Seiten nicht im Google Index enthalten sind – und in der Folge nicht über Google gefunden werden können. Doch wann ist das (k)ein Problem?
Google mag deine Inhalte nicht
aka „Gefunden/gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“
Der Content ist geschrieben, die Meta-Daten sind eingepflegt und strukturierte Daten gesetzt: Also her mit dem Google-Traffic! Doch Woche um Woche vergeht und es passiert nichts. Wirft man dann einen Blick in die URL-Prüfung und/oder den Indexierungsbericht, dann steht dort womöglich „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“ oder „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“. Google kennt also die URL (= gefunden) oder hat sie sogar besucht (= gecrawlt), sich dann aber gegen eine Aufnahme der Seite in den Google Index entschieden.
Immer wieder ploppen Fragen nach genau diesen beiden Meldungen auf. Bei Website A sind 194 Seiten in dieser „Fehlergruppe“ zu finden und bei Website B sogar 1.991.019 – doch ist das überhaupt ein Problem? Well, it depends
Nun zurück zu „it depends“: „Gefunden/gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“ ist ein Problem für euch, wenn wichtige Seiten betroffen sind. In diesem Fall die Seiten kritisch unter die Onpage-SEO-Lupe nehmen und verbessern. Wenn es sich um unwichtige Seiten handelt, dann muss nicht zwingend etwas unternommen werden. Wobei: Eventuell können die Seiten ja gelöscht werden, damit Google noch besser Wichtiges von Unwichtigem auf der Website unterscheiden kann. Denkt immer daran: SEO beginnt mit euren URLs, denn diese repräsentieren eure Inhalte.
