Woran erkennt man seriöse SEO?

Seriöse SEO-AgenturenIm Editorial der aktuellen Website Boosting (1-2/2011) habe ich über ein paar recht üble Machenschaften von diversen SEO-Agenturen berichtet und die Leser aufgerufen, mal über Kriterien nachzudenken, an denen man seriöse Suchmaschinenoptimierung erkennen kann…

Brauchen wir eine Art SEO-Seriositäts-Zertifikat? Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist an dem Thema bereits aktiv dran. Was glauben Sie? Welche Kriterien sind entscheidend? Wie kann man die schwarzen Schafe wirksam, aber rechtlich auf sicherem Weg aussortieren? Welche Eigenschaften haben gute SEO-Agenturen, die der Kunde auch erkennen kann? Bitte denken Sie daran, bei Kommentieren keine Namen von Unternehmen zu nennen. Anprangern wollen wir hier nicht, sondern aufklären! Also los!

37 Antworten zu “Woran erkennt man seriöse SEO?”
  1. Eine seriöse Agentur wird niemals künftige Plazierungen in den Suchergebnissen zusichern. Aussagen wie “In 10 Tagen im Google auf Platz 1″ ist ein Traum, einer von den Träumen, bei denen die Erfinder der Headline besser weitergeträumt hätten.
    Solche Angebote sind kein Witz, es gibt Dienstleister die glauben in der Tat sie seien Genies.

  2. Christian Pregitzer sagt:

    Ich finde das Transparenz ganz wichtig ist.
    Es bedeutet dem Kunden sicher viel, wenn er weiss was SEOs da eigentlich machen und vlt ein paar Grundbegriffe erklärt bekommt.
    Sicher sollte man dabei seine Geheimnissen aber nicht Preisgeben.
    Außerdem wäre ein einheitliches Preisemodell hilfreich. Nicht, dass alles das gleiche verlangen, sondern dass eine Agentur/ein SEO, immer nach dem selben Prinzip abrechnet, z.B Aufwand oder Stunden und nicht nacht Lust und Laune.
    Kundenmeinungen, spielen das sicher auch eine große Rolle. Man engagiert doch gerne Leute die einem empfohlen wurden.
    Es gibt sicher noch viele weitere Kriterien.
    Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich.
    Gruß
    Christian

  3. Das ist wie bei anderen Aufträgen auch, im Wettbewerb um die Kunden verschwimmt oft Wunsch und Wirklichkeit. Ich verfolge seit einiger Zeit die Anfragen zum Thema SEO auf myhammer.de. Schlimm, was die Kunden da alles erwarten. Und irgendjemand möchte den Auftrag ja haben… Hier wäre eine Zertifizierung wie ich sie bei TYPO3 gemacht habe sicher sinnvoll.

  4. ThaysenF sagt:

    Meiner Meinung nach wäre eine Art SEO-Seriositäts-Zertifikat mal wieder Geldschneiderei. Klar, dass der BVDW da mal wieder dran ist. Ist genauso wichtig wie das SEO- und SEA-Zertifikat. Wie beim Handwerk auch zählt hier alleine Mundpropaganda bzw. Kundenmeinungen und kein Zertifikat.

    Weiteres Beispiel, wo wir hier schon bei den Zertifikaten sind, ist auch der Fachwirt für Online-Marketing von der DDA. Einmal viel Geld ausgegeben und bestanden und dann ist man der Experte für Online-Marketing? Bei der schnellen Entwicklung, ist so ein Schein echt nutzlos meines Erachtens. Da möchte ich schon entsprechende Referenzen und Kundenmeinungen sehen und hören. Mehr will ich zu dem Thema hier gar nicht sagen.

  5. Ich muss meinem Vorredner recht geben, von Zertifikaten halte ich ebenfalls nichts.

    Neben Kundenmeinungen zählen für mich auch Referenzen. Auch wenn die Agentur aus Diskretionsgründen auf der Webseite keine Referenzen zeigt, so kann eine gute Agentur dem Kunden einige referenzen vorlegen. Wenn ich Kunde wäre, würde ich erfolgreiche Projekte sehen wollen.

    @ Stefan Rudolph: Das “Viehtreiben” auf myhammer hat mir früher schon Gänsehaut bereitet…

  6. [...] oder keine Zeit, so sollte man spätestens nach dem ersten Erfolg darüber nachdenken, einen guten (!!!) SEO-Spezialisten am besten direkt für Blogs zu [...]

  7. Hans Richard sagt:

    Hallo! Welche sollten die Kriterien sein, weiß ich nicht, aber ein ist sicher, die Kunden sind hier die Wichtigsten, ihre Meinung spielt eine große Rolle

  8. Andreas sagt:

    Ich denke auch Transparenz ist wichtig. Schon im Vorfeld erklärt eine Agentur was sie tut um das Ranking zu verbessern. Eine seriöse Agentur erkennt man unter anderem daran, dass sie sagt was sie tut und tut was sie sagt. Weiterhin informiert eine seriöse Agentur über den aktuellen Status und die Aktionen.

    Letzendlich ist aber SEO wie viele andere Dienstleistungen auch Vertrauenssache. Einfach mal den gesunden Menschenverstand in den Vorabgesprächen einschalten …

    Referenzen und besonders Zertifikate halte ich für nicht besonders aussagefähig.

  9. Csaba Nagy sagt:

    Hallo!

    Leider wird es immer schwieriger gute und vor allem seriöse SEO-Firmen von den schwarzen Schafen zu unterscheiden!

    Man sollte sich genau erkundigen und in den Reverenzen der Firma mit ehemaligen Kunden Kontakt aufnehmen und Rücksprache über die getane Arbeit halten und so Informationen über Leistungsaussagen und die tatsächliche Leistung einholen.

    Es gibt aber auch viele kleine Unternehmen die recht gute SEO-Arbeit leisten…leider ist das misstrauen in der SEO-Branch schon so gross, das den kleinen SEO-Firmen die noch nicht so Nahmhafte Referenzen bieten können nicht wirklich vertraut wird.

    Das Vertrauen ist aber leider durch die grossen schwarzen Schafe in der SEO-Branch entstanden…

    Fazit: Einfach mit ehemaligen Kunden einer SEO-Firma den Kontakt suchen und nach den geleisteten ergebnissen Fragen!

    MfG

    Csaba Nagy

  10. anna maria sagt:

    Hi,

    erstmal, ich glaube nicht an Zertifikate.

    Ich denke jeder Kunde sollte für sich folgende Fragen beantworten:

    a) Wo stehe ich?
    b) Was möchte ich?
    c) Wie kann ich das erreichen?

    Und so sollte auch die SEO Agentur beauftrag werden.

    A) Erst ein Gespräch und eine Analyse wo steht die zu optimierende Web-Site. Welche Optimierungen wurden schon vorgenommen, wie lange gibt es die Seite schon, was ist dem Kunden wichtig, usw. Wenn ich als Kunde schon Vorkenntnisse habe, kann ich auch beurteilen ob die Agentur nur hohle Phrasen von sich gibt oder ob da schon ein wenig mehr Substanz ist und vor allem auch, was ist eigentlich realistischerweise zu erwarten.

    Dann ein Angebot – am Besten maßgeschneidert, bestehend aus mehreren Positionen die da heißen Analyse, onpage Verbesserung, Internetmarketing und nicht pauschal 500,00 Euro pro Monat.

    B) Vorschläge von der Agentur welche Optimierungen vorgenommen werden können kurz-, mittel- und langfrisig und welche Auswirkungen das bis wann haben könnte. Wenn man sich in dieser Agentur/Kunden Beziehung auf ein paar nachprüfbare Zahlen einigen kann ist für beide Seiten ein Erfolg messbar. Genau diese Scheu den Erfolg messbar zu machen führt meiner Ansicht nach zu der schlechten Reputation der Agenturen.

    C) Monitoring – was verändert sich wann – im Idealfall soll ja die Conversion erheblich verbessert werden, tut sie das? Warum oder warum nicht?

    So ist SEO dann auch eine langfristige Sache, aber das ist sie in meinen Augen sowieso. Begrenzungen auf 3 oder 6 Monate (solche Angebote habe ich bekommen) sind doch Unsinn.

    bye
    anna-maria

  11. eine Seriöse Agentur wird sich nicht auf Dumpingpreise einlassen. Höchstens Pauschalbeträge bei einer größeren Auftragsanbahnung. (mehrere Webseiten / Stunden /langfristiger Vertrag)

  12. Hans sagt:

    Ich habe mir auch schon überlegt eine SEO-Agenur zu nehmen, die meine Projekte entsprechend voranbringen kann. Hauptsächlich im Bereich linkbuilding, da ich mit den anderen Themen selbst zurecht komme. Aber aus Zeitgründen kann man sich nicht um alles kümmern. Doch auch beim Linkbuilding können Fehler gemacht werden und nicht jede Agentur arbeitet da mit Weitblick, sondern möchte auch schnell Erfolge vorweisen können. Doch schnelle Erfolge sind nicht immer nachhaltig. Und ob die ein oder andere Referenz so wirklich eine Referenz ist? Es gibt Suchbegriffe, die recht leicht sind bzw. das Umfeld nicht so stark ist. Von daher sind Referenzen nicht immer aussagekräftig.

  13. Gp sagt:

    Ein Frisör sollte, um gut Haare schneiden können, seine Ausbildung machen und besser noch nen Meister draufsetzen, DAS nenne ich Transparenz. Zwar auch nicht 100% das Gelbe vom Ei, aber “man kennt’s”. So nen Haubentaucher kann das gar nicht sein und das wiederum stimmt zumeist.
    Den Gesellenbrief bekommt ein Stift, weil er in Theorie und Praxis Richtlinien entsprechender Leistungsnachweise erfüllt hat, die ja irgendwer anhand irgendwelcher Richtlinien dahinter wiederum erstellt hat.

    Wie ist es im Dschungel Internet?
    Hierzu ein kleiner, fiktiver Dialog:
    Happo 1 zu Happo 2 nach einigen Bieren: lass uns ne Firma gründen!
    Happo 2: au prima, was machen wir?
    Happo 1: och, irgendwas mit Internet…?
    Happo 2: Cool, ich hab auf der Uni schon mal davon gehört…
    Happo 1: Stimmt, ich auch!
    Happo 1: Pass auf, wir holen uns einfach für knapp 40€ nen Gewerbeschein, schreiben uns 2 als Geschäftsführer rein und legen los, lass uns doch….SEO anbieten…
    Happo 2: Supergeile Idee, DAS machen wir, hab neulich von Fritzl aus der Kneipe von gegenüber gehört, dass seine Firma erst neulich wieder 10.000€ Budget für ne Seitenoptimierung ausgegeben hat und das voll fürn Arsch war.
    Happo 1: cool, DAS können wir doch auch, oder?
    Happo 2: klar, und zwar NOCH besser als alle anderen. Wir schreiben einfach was rein von wegen “mit uns treffen Sie die richtige Entscheidung blablabla…”
    Happo 1: genau so machen wirs!
    Happo 2: lass uns feiern!

    Geschmunzelt?
    Nun, ich meine, dass es sehr wohl an der Zeit wäre, Reglementierungen einzuführen und zwar von einem namhaften Institut, das man auch kennt (TÜV, IHK usw). Jeder Hirnheiner kann heutzutage auf dicke Hose machen und muss dafür nicht mal mehr nen Nachweis erbringen, die digitalen dicken Eier reichen.

    Für mich stellt sich ein seriöses Unternehmen mit Bild von der Arbeitsstätte, den Personen, die drin arbeiten plus einer Aufschlüsselung deren Skills dar, sprich, was hat man Zeit seines Lebens so gemacht, was zum Tragen des Titels “SEO für SEO” berechtigt.
    Einige Referenzen sind sicherlich hilfreich, hierbei aber auch nicht nur Logo einblenden, Link dazu, fertig, sondern mehr, nämlich zB, was Aufgabe war, wie lange die Umsetzung dauerte, warum der Kunde zufrieden war / ist, direkter Kommentar mit Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme usw..
    Bei StartUps sind Referenzen in der Größenordnung von Konzernen eher schwer, umso wichtiger ist beim Pilzeschießen aus dem Boden wichtig, klar zu sagen, was man macht.

    Problem: Haareschneiden kommt mir von der Varianz der verschiedenen Komponenten / Variablen, die das Handwerk ausmachen, sehr viel überschaubarer vor, als zb SEO…..

  14. Hallo!

    Ein Zertifikat halte ich für sinnvoll, warum auch nicht? Viele Betriebe in der Offline-Welt müssen auch zertifiziert werden um bestimmte Arbeiten ausführen zu können.
    Bei der Entwicklung die das Internet zu Zeit macht, könnte ich mir sogar vorstellen, dass es bald einen Ausbildungsberuf nach dem dualen System gibt.

    Wie wäre denn der Vorschlag sich zu solidarisieren und von unseriösen Angeboten zu distanzieren? Sich zusammenzuschließen und gemeinsam Stellung beziehen ist seriös und vermittlet den Eindruck der Professionalität.

    Aber 1. Platzierungen bei Googel zu erreichen in kurzer Zeit zu erreichen halte ich nicht für Träumerei.
    Das ist mir eindeutig zu pauschal. Es richtig sich immer am Wettbewerb und eben an den Keywords die man verwendet, sowie über die Strategie die man fährt. Wenn ich langfristige Platzierungen suche, selbstverständlich nicht, aber es geht kurzfristig gute Platzierungen zu erreichen, was besonders für Firmen interessant ist, die z.B. ein Saisongeschäft haben.

    MfG

    Mario Burgard

  15. Jürgen Vogt sagt:

    Hallo!

    Ich melde mich aus vielleicht einer etwas anderen Sicht zu Wort. Ist erst ein Kunde wieder einmal „restlos bedient“ worden, landen die Probleme nicht selten vor Gericht oder in einer Streitschlichtung beim Mediator. Es kommt hier besonders auf die Vertragsgestaltung an, die der Kunde mit der betreffenden Agentur hat.

    Bei einem Zertifikat käme es meiner Meinung nach in erster Linie darauf an, was denn das Zertifikat aussagen soll. Ein Zertifikat, das die Agentur zu einer bestimmten Offenlegung der geplanten und durchgeführten Aktivitäten zwingt, wäre sicherlich von Vorteil. Hier haben aber viele Agenturen Vorbehalte, weil damit vielleicht Betriebsgeheimnisse verraten bzw. offengelegt würden.

    Für die Überprüfung des Dienstleistungsvertrages zwischen Kunde und Agentur wäre somit ein Zertifikat, das die Arbeitsweise und die Dokumentationspflichten festlegt, sicherlich hilfreich.

    Mfg

    Jürgen Vogt

  16. Interessante Diskussion!

    Beim Zertifikat sehe ich die Schwierigkeit, dass gute SEO schon beim Konzipieren und redaktionellen Gestalten der Website beginnt, beim Verstehen des Kundenmarktes, der Branche, des Zielpublikums usw.

    Diesen qualitativen Input finde ich über einen Positivkatalog für Methoden schwierig abzubilden. SEO wird immer als technische Maßnahme angesehen, ist es aber im Kern nicht. Die Technik und Tools müssen dazu kommen.

    Vielleicht kann man ergänzend zu einem Leistungs- und Methodenkatalog eine Zertifizierung davon abghängig machen, dass die Agentur eine Mindestzahl positiver Kundenstatements – plus erreichte Positionen – einreichen muss. Evt. auf Basis einheitlicher, überprüfbarer Formulare, die die Kunden ausfüllen.

    Beste Grüße
    Heinz-Günter Weber

  17. Omar Medani sagt:

    Hallo!

    Wir sind eine in Wien ansässige Webagentur, die seit vielen Jahren SEO anbietet. Im Unterschied zu Herrn Fürtbauer (1. Post) haben wir die Meinung, dass man die Qualität sehr wohl mit einer Zielsetzung unterstreichen kann. Nach einer eingehenden Analyse des Konkurrenzumfeldes, der Webseite und eine sorgfältige Auswahl der Keywords erstellen wir unseren Kunden ein massgeschneidertes Angebot, das als Ziel zu erreichende Postitionen bei Google hat. Die Bezahlung ist an das Erreichen dieser Ziele gekoppelt. Es ist schon passiert, dass wir einzelne Keywords nicht ganz auf diese Platzierung bringen konnten, aber zu 95% erreichen wir unsere Ziele auch. Es geht dabei für uns darum dem Kunden die Möglichkeit zu geben Vertrauen zu uns aufzubauen, indem wir einen Großteil des Risikos auf unsere Seite holen und nicht “einfach drauf los optimieren” und nach einem Jahr die Hand aufhalten ohne für den Kunden etwas greifbares erreicht zu haben. Der Druck diese Ziele zu erreichen, lässt uns die Suchmaschinenoptimierung professionell angehen. Dadurch sind wir immer am Puls der Zeit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Omar Medani

  18. Ich bin nicht ganz sicher, ob es *wirklich* seriös ist, Erfolg zu “garantieren” (bzw. die Bezahlung davon abhängig zu machen). Rechnen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Ärzte, Rechtsanwälte etc. ihre Leistung nach Erfolg ab? Ist nicht bei allen seriösen (Beratungs-)Berufen u. a. eines gemeinsam: Dass man den Erfolg wg. viele Unwägbarkeiten nicht garantieren kann und dass die Berater aber trotzdem das menschenmögliche tun, um das Ziel zu erreichen?

    Ich würde einer Agentur (auch wenn sie sauber recherchiert, natürlich kann man den Aufwand dann sauberer abschätzen!), die SEO nach Erfolg abrechnet die Frage stellen: Was tut sie, wenn Google morgen eine harte Algoänderung hat und alle bisherigen bzw. akt. Optimierungsprojekte ins Leere laufen. Wie viele finanzielle Reserven haben Sie, um 3-4 Monate ohne jede Zahlungseingänge zu überstehen? Und wie groß wäre der Anreiz, dann doch irgendwie “was zu schieben”, was schnell und sicher geht, bevor das Unternehmen über die Wupper geht… Letzte ist nat. nur eine rhetorische Frage.

    Google sagt selbst, wer Erfolg garantiert, arbeitet nicht seriös. Denn es kommt ja nicht darauf an, mit seriösen Methoden zu arbeiten, sondern seriös zu SEIN. Das ist ein großer Unterschied. Und über etwas eine Garantie abzugeben, dass man nicht beeinflussen kann (die Spielreglen macht Google) – ob das zu Ende gedacht wirklich seriös ist…???

    Die Kunden lieben das, das ist völlig klar. Sie haben augenscheinlich kein Risiko dabei.

  19. Jürgen Vogt sagt:

    Es liegt in der Natur eines Dienstleistungsvertrages im Gegensatz zum Werkvertrag, dass dieser zunächst einmal keinen Erfolg garantiert. Man wird immer weitgehend auf den Vertragspartner angewiesen sein. Darüber hinaus stimme ich Herrn Fischer absolut zu, dass wir es hier immer mit dem Problem zu haben, dass der Vertragspartner eigentlich etwas verspricht, was er nicht garantieren kann – jedenfalls in dem Augenblick, wo der Erfolg als „Garantie“ ins Spiel kommt, was der Dienstleistungsvertrag nicht vorsieht. Man denke daran, ein Rechtsanwalt gäbe ein Art Garantie für die Aussichten bei einem Rechtsstreit ab!

    Es geht demnach in erster Linie um die Einbringung einer Dienstleistung. Damit es nicht nach dem Motto „… er bemühte sich nach Kräften …“ ausgeht, wäre aus meiner Sicht eine für den Vertragspartner nachvollziehbare Beschreibung und Offenlegung der „Dienstleistung“, sprich der geleisteten Arbeit, schon ein guter Anfang. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund, dass in der Mehrzahl der Fälle zumindest eine Vertragsseite über keine ausreichenden Kenntnisse verfügt, um die durchgeführten Maßnahmen beurteilen zu können.

    Ob die Kunden wirklich kein Risiko dabei haben, wird sich allerdings eher an dem Kleingedruckten orientieren.

  20. Spamhunter sagt:

    Ein seriöser SEO wird keine Top-Positionierung in X Wochen garantieren, denn die ist vielfach nur mit großen Budgets und / oder Spam-Methoden zu halten. Aber man sollte sich von einem SEO immer garantieren lassen, dass er den Linkaufbau seriös betreibt und idealerweise nur eigene Sites / Portale oder solche von seinen Partnern nutzt anstatt wild in allen möglichen WordPress, Statusnet oder sonstwie gearteten Sites Spam zu verbreiten. Der Grat zwischen seriösem SEO und lumpigem Linkspammer ist eh häufig sehr schmal und der Übergang fließend. Genau das ist ja der Grund, warum SEOs so zwielichtig dastehen: weil viele denken, dass sich SEO besser anhört als Spam, auch wenn man weiter nach “alter” Methode arbeitet. Ich erinnere mich da nur mit Grausen an eine Software, die angeblich Kommentare mit Links in bis zu 1 Mio WordPress-Blogs erbrechen sollte. Dumm nur, dass nofollow solchen Müll inzwischen ausgebremst hat und fast jeder Blogger seine Kommentare moderiert. Da fliegt solcher Spam-Müll schnell raus und das ist auch gut so. Ich selbst hatte auch mal mit einem SEO zu tun, der auf einer meiner Sites gespammt hatte. Ergebnis war eine Art Schweigevereinbarung und das Fließen eines Betrages X an mich für den Verzicht auf Veröffentlichung und rechtliche Schritte. So geht SEO natürich ordentlich nach hinten los und ich gönne jeder so arbeitenden SEO-Klitsche ihren verdienten Untergang.

  21. Christian sagt:

    Ich finde SEO sollte nicht mit einem Jodeldiplom abgehandelt werden. Ich plädiere für einen Master-Studiengang! ;-) Alternativ würde ich vielleicht auch ein Jahresabo der Website-Boosting gelten lassen.

  22. ich habe mal auf meiner webseite ein paar wichtigen Kriterien für eine gute und seriöse SEO-Agentur zusammengestellt, damit man nicht bei der besten Vertriebsagentur landet….

  23. Hans sagt:

    Ein SEO – Zertifikat bringt rein gar nichts. Grund: Suchmaschinen verändern sich laufend, und ob diese Zertifizierungsstelle dann auch tatsächlich am letzten Stand ist, ist fraglich. Die Zertifizierung im Bereich SEO würde dorthin führen, daß Firmen die vor einigen Jahren eine Prüfung abgelegt haben und heute, nicht “up to date” sind, Kunden Schrott verkaufen und das mit “RECHT”. Außerdem kenne ich das aus der Praxis, dass Firmen mit einem Adwords-Zertifikat, Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung bewerben und verkaufen und von Werbetext und SEO absolut keine Ahnung haben. Der Markt regelt sich über Jahrtausende selbst. Seit man zertifiziert, prüft usw. wird es nicht besser, sondern nur umständlicher und kostenintensiver. Ein guter Handwerker verkauft sein Produkt ohne Zertifikat genauso wie mit, und sämtliche Firmen, die sich mit Auszeichnungen auf Ihrer Webseite schmücken, sind meines Erachtens immer mit Vorsicht zu genießen. Welcher gute SEO braucht Auszeichnungen um sein Produkt zu verkaufen?

  24. Hallo zusammen,

    die Kriterien kann man vermutlich gar nicht so einfach definieren.
    Wir selbst bieten Webdesign seit 13 Jahren an und SEO seit 5 Jahren.

    Die Basics sind sicherlich Ehrlichkeit im Hinblick auf Aufwand und Realisierungsmöglichkeiten.
    = Versprechungen sind trotz “Kunden-Verkaufsdruck” ein nogo.

    mir ist immer besonders wichtig, dass Zulieferer keine “Mietlinks” aufbauen und damit eine monströse Abhängigkeit schaffen.

    Das Problem jeder Zertifizierung ist immer einen Standart zu entwickeln, welchen es in der Branche aber kaum gibt. Alle kochen eigene Rezepte, haben eine eigene Infrastruktur und “reines Wissen” ist bei dieser leicht nibolösen SEO Wissenschaft gar nicht der Punkt.
    Und wie will man Erfahrung und “Fingerspitzengefühl” abfragen und zu einem eindeutigen “gut oder schlecht” Ergebnis pauschalieren?

    Ich denke, dass Referenzen und der gute Ruf das A und O sind.

    SEO haben wir aus beiden Perspektiven kennengelernt.
    Als Anbieter ist man der Unwissenheit des Kunden bzw. den Wünschen und einem gewissen Erfolgsdruck ausgeliefert, muss teilweise aber auch “versuchen / warten und feinabstimmen” ohne dass der Kunde hier einen entsprechenden Mehrwert wahrnimmt.

    Als Auftraggeber haben wir aber auch schon das ein oder andere “faule Ei” erlebt, welches mit großmundigen Versprechungen arbeitet, dabei aber Zielvereinbarungen überhaupt nicht einhalten und letzten Endes mangels wirklich intensiver Beschäftigung mit der Seite auch mehr schaden als nutzen.

    Ein wichtiges Kriterium für mich ist:
    Bescheidenheit. Klingt blöd, ist mir aber 1000x lieber als die Ami-Art des “wir bringen Sie in X Wochen in die Top 10″.

    Dazu ist natürlich die Beherrschung der Landessprache ein Muss. Daher scheiden auch für mich die “indischen Angebote” aus.

  25. tr-concepts sagt:

    Ein “SEO-Seriositäts-Zertifikat” halte ich nicht für sehr Sinnvoll. Welche Kriterien soll man berücksichtigen für ein Zertifkat? TOP 10 Versprechungen, Preis, Zeit….? Wir betreiben SEO erst seit 2 Jahren, jedoch würden wir kein Versprechungen in dieser Hinsicht liefern. Ein persönliches Kundengespräch ist ein MUSS für unser Agentur, dies is der Grund warum wir uns auf regionale Kunden konzentrieren….

    …und dies Erfolgreich.

    Ein “SEO-Zertifkat” sieht vieleicht schick aus auf der Firmeneigenen Website aber mehr auch nicht. Ich als Kunde, würde eine persönliche Beratung vorziehen um mir sicher zu gehen kein SEO von der “STANGE” oder von Hobbyseonisten zu kaufen. Ob da nun einb Zertifikat da ist oder nicht…..
    Oder kaufen alle nur bei “Trusted Shops?”

  26. Marcope sagt:

    Finde ein SEO Zertifikat auch als sinnlos an; Jedoch als Kunde muss ich sagen, daß Versprechungen für die Top 10, 20 an mindestens 15 Tagen im Monat mit Geld zurück Garantie schon ein Anreiz sind eine solche Seo Firma den Zuschlag zu erteilen; Es gibt auch sehr viele die kassieren dafür aber keine Leistung erbringen.

    Statistiken, Kontrolle .. nur wer selbe ein wenig Seo Fit ist hat wirklich auch den Durchblick ob´s was gebracht hat oder nicht.

  27. “…als Kunde muss ich sagen, daß Versprechungen für die Top 10, 20 an mindestens 15 Tagen im Monat mit Geld zurück Garantie schon ein Anreiz sind eine solche Seo Firma den Zuschlag zu erteilen;…”

    Diese Einstellung kann sich schnell als extremer Boomerang erweisen. Kurzfristig bekommt man Seiten recht einfach und billig nach oben. Oft fliegen sie dann aber nach einiger Zeit aus dem Index, weil die Methoden nicht sauber waren. Die SEO-Agentur hat aber ihr Geld bekommen und der Nachweis ist schwer, wer verantwortlich ist.

    Noch schlimmer: Man kann die oft in Osteuropa billig eingekauften Spamlinks nicht mehr entfernen lassen! Die Domain bleib im schlimmsten Fall “bestraft” und ist dauerhaft verbrannt.

    Angesichts dieses Risikos kann man nur vor so sorglosen Einschätzungen warnen. Das klingt ein wenig wie “wenn mir der billige Bremsenreparierer das Geld zurückgibt, wenn die Bremsen mal versagen sollten, ist mir das Recht”…

    Die angebotene “Null-Risiko” Optimierung ist im Grund nichts anderes. Wenn mir ein Krankenpfleger in Kasachstan eine Augenoperation für umsonst anbietet, falls ichs nicht überlebe oder danach blind würde – das ist doch ein guter Anreiz, sich von dem behandeln zu lassen… ” ;-))

    Wer Garantien gibt, arbeitet nicht seriös. Google sagt selber, man sollte unbedingt die Finger von Unternehmen lassen, die Platzierungen garantieren. In den meinsten Fällen sind die Keywordkombinationen auch nichts wert, die oft immer (!) die Agentur aussucht und die für den Laien nicht erkennbar leicht optimierbar sind. Keine Sorge, als SEO-Agentur kann man ein Unternehmen extrem leicht über den Tisch ziehen, ohne dass der das merkt. Später dann ist schon genügend Geld geflossen und das Unternehmen/der betroff. Mitarbeiter schweigt oft auch aus Scham, sich so übertölpeln haben zu lassen.

  28. Hartmann sagt:

    das sehe ich genauso…..Keine seriöse SEO Agentur kann garantieren, dass die zu optimierende Webseite eine bestimmte Position einnimmt. Schließlich sind die Algos von Google eine Blackbox, auch wenn wir sie zu einem bestimmten Maße “deuten und entschlüsseln” können. Jedoch die 100%-tige Gewichtung um eine bestimmte Position in den SERPS zu erlangen -kennt keiner ausser Google. Nur bei einem nicht umkämpften Keyword würde ich es akzeptieren, dass man eine Top Platzierung dem Kunden versprechen kann.

    Eine gute Idee wäre, dass man ein Verzeichnis von Agenturen baut mit einem Bewertungssystem. Dort geben zufriedene oder unzufriedene Kunden der Agentur, einfach ihr voting ab. Somit regelt der Markt die Seriösität…. Wer Lust und Zeit hat – könnte ja sowas bauen…..

  29. Eine recht gute Zusammenfassung wie man seriöse Suchmaschinenoptimierung von unseriösem SEO unterscheiden können, finden Sie auch bei der Online Marketing Plattform chocoBRAIN:
    http://www.chocobrain.com/Serioeses-SEO-Suchmaschinenoptimierung-Tipps/1Gv6qpLX0YYL5K1rbbPdUa

  30. oakmedia sagt:

    Wir sind ebenfalls vor kurzem erst mit einer recht großen und bekannten SEO Agentur auf die Nase gefallen. Nach den ersten 2 Monaten war mir schon klar, dass das in die Hose geht… aber ich wurde ständig bequatscht “Das klappt schon…”. Die Aktion hat uns knapp 20T EUR gekostet… für fast (nix)…

  31. oakmedia sagt:

    Ich wäre dafür, dass man einfach mal eine Blacklist macht, seinem Anwaltsteam Bescheid gibt und es drauf ankommen lässt :-)

  32. Die Idee mit der Blacklist haben wir auch schon mal diskutiert und es scheint auch eine gute Hilfe zu sein. Allerdings kann das auch ganz schön übel werden. Was, wenn eine Agentur der anderen (und glaubt mir, es gibt nicht wenig SEOs, die ihre Grundsatz-Feinde haben ;-) für ein paar Dollar richtig fiese Backlinks setzen lässt. Nach einiger Zeit kämen die auf die Liste und niemand würde glauben, dass sie die Links zu ihren Kunden nicht selber gesetzt haben.
    Was, wenn ein dämlicher Mitarbeiter Mist macht und damit eine ganze Firma ruiniert, die ansonsten gut arbeitet?
    Wer entscheidet am ENDE, was gut und böse oder noch tolerabel ist und damit auf die Liste kommt oder nicht?

    DENN: Sollte eine solche Liste “funktionierern”, also die Unternehmen darauf keine Aufträge mehr bekommen, dann wäre das eine sehr scharfe Waffe.

    Ich wüsste abgesehen von den rechtlichen Fragestellungen (!!) nicht, wer die in die Hand nehmen sollte… Da läuft dann immer auch ein wenig Blut über die eigenen Hand.

    Oder was meint Ihr? Könnte man das wirklich ernsthaft machen?

  33. webliftmedia sagt:

    Es müsste sowas wie eine Art creditreform geben die mit einem Scorring arbeitet, so könnte man bewerten anhand vieler Infos. Man könnte auch andere Einflussfactoren einbeziehen.
    Gruß
    Andreas

  34. Mikael Benz sagt:

    Ich kann eine einfache aber sehr effektive Methode empfehlen. Man sucht auf der Webseite der SEO-Agentur nach Namen und gibt diese bei Google ein. Es sollten alle Mitarbeiter einer SEO-Agentur bei Xing, Facebook, Twitter usw. vertreten sein. Zu oft kommt es vor, das Mitarbeiter und sogar die Geschäftsführer sich mit frei erfundenen Namen ausgeben.

  35. Sven sagt:

    ich bin einer der seo beauftragt und bin schon zweimal hereingefallen. warum sollen schlechte erfahrungen oder eine blacklist nicht öffentlich gemacht werden? sofern sie gerechtfertigt ist.
    viele online-shops lassen sich bewerten und müssen auch mit einer schlechten bewertung rechnen.
    warum die seo branche nicht auch? haben die seos etwas zu verbergen oder sitzen die auf einem verdammt hohen roß?
    oben schreibt mario “dämlicher mitarbeiter”. wenn der dämliche mitarbeiter die firma ruiniert, dann konnte dieser mitarbeiter schon viel zu viel mist machen (die armen kunden).

    ” Sollte eine solche Liste “funktionierern”, also die Unternehmen darauf keine Aufträge mehr bekommen, dann wäre das eine sehr scharfe Waffe” – hallo, wenn die seo agentur nur müll macht und kunden über den tisch zieht, muss sie weg vom fenster, um nicht noch mehr kunden zu schädigen oder die branche weiter in verruf zu bringen.

    meiner meinung nach, wird die unwissenheit des kunden in sachen seo, teilweise gnadenlos von den agenturen ausgenutzt. haben diese agenturen noch eine ehre?

  36. Omar Medani sagt:

    Mittlerweile ist ja wieder ein bisschen Zeit vergangen, daher melde ich mich nochmal zu Wort. Auch wenn hier alle schreien, nachdem ich angeführt habe, dass wir unseren Kunden ein maßgeschneidertes Angebot erstellen das eine erfolgsabhängige Bezahlung nach sich zieht (was bei Gott noch keine Garantie ist, denn manchmal schaffen wir es eben auch nicht die Platzierungen zu erreichen oder es dauert sehr lange, das ist dann unser Problem), bleibt dennoch die Frage wofür ein Kunde Geld in die Hand nehmen soll, wenn der Ausgang der ganzen Aktion völlig offen ist und die gesetzten Aktionen für einen Laien meist völlig intransparent und unverständlich sind? Als Unternehmer würde ich doch auch nicht einige tausend Euro für eine Plakatwerbekampagne bezahlen, deren Plakate irgendwo (Intransparenz) aufgehängt werden. Denn wenn diese in nicht frequentierten Gassen hängen, wird nichts hängen bleiben und das Geld ist verloren.

    Die zentrale Frage ist also: Wie kann man Kunden davon überzeugen zu investieren? Legt man die Tätigkeiten offen? Misst man die Verbesserung anhand irgendwelcher SEO-Werte (XOVI, seitwert, SEOlytics, etc.)?

    Die zweite Frage ist natürlich: Was hat der Kunde davon, wen sich irgendwelche Werte verbessert haben, er aber dennoch nicht mehr Traffic auf der Webseite hat, eine höhere Conversion hat oder was auch immer sein Ziel ist?

    Die SEO-Branche hat ohnehin einen schlechten Ruf, daher sollte man sich überlegen wie man ihn verbessern kann.

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    Woran erkennt man serioese SEO

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